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Am Ahrensfelder Berg e.V.
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Das besondere Erlebnis
Flammen am Ahrensfelder Berg
Kleingärtner treffen sich gesellig zum Brauchtumsfeuer
von Herbert Mayer

Ein Freitag im Juni 2017. Der Vorstand unseres Kleingartenvereins „Am Ahrensfelder Berg“ e.V. und die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Eiche, hatten zum jährlichen Brauchtumsfeuer geladen. Die Veranstaltung wird seit Jahren gemeinsam organisiert. Für uns Kleingärtner ist sie ein Stück Vereinsleben über den Anlagenzaun und die bewusste Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens in der Kommune. Die Veranstaltung hat einen öffentlichen Rahmen und ist für jedermann zugänglich.

Vordergründig geht es beim Brauchtumsfeuer um die berühmten drei großen „F“: Feuer-Feier-Fröhlichkeit. So war es auch diesmal. Das populäre Spektakel im Juni fand auf der großen Wiese am Weg zum Ahrensfelder Berg statt. Es ist die traditionelle Heimstätte des Brauchtumsfeuers. Ein idyllischer Ort mit dem 114 m hohen Ahrensfelder Berg und der Wuhle auf der einen und auf der anderen Seite die Parzellen unserer Anlage. Dreht man sich um 180 Grad, fällt der Blick auf den 33 m hohen Turm der denkmalgeschützten Dorfkirche von Eiche.
Auf der Wiese, weithin sichtbar, war ein großer Haufen aus Baum-und Strauchschnitt errichtet. Für die Errichtung und die Beschaffung des Verbrennungsmaterials waren unsere Kleingärtner zuständig. Eine günstige Gelegenheit, angehäuftes von den Parzellen zu entsorgen. Die kulinarische Umrahmung der Veranstaltung übernahmen die Feuerwehrleute, die mit einem großen Feuerwehrauto und anderen Gerätschaften angerückt waren. Vom Grill gab es Thüringer Bratwürste und Berliner Buletten, die köstlich schmeckten. Zur Geselligkeit gab es außerdem noch Berliner Kindl-Bier, die Jubiläums Ausgabe.
Das Wetter war für das Brauchtumsfeuer nicht gerade ideal. Gewitterwolken standen über dem Veranstaltungsareal. In weiser Voraussicht hatten die Feuerwehrleute ein großes Zelt aufgestellt, ausgestattet mit Biertischgarnituren. Als es regnete fanden viele Besucher ein trockenes Plätzchen. Mit dem Regen wurde es auch kühler. Wohl auch der Grund dafür, dass die kleinen Kümmerlinge schon recht früh über den Verkaufstisch gingen. Das Donnerwetter hielt auch einige Kleingärtner vom „Wiesenbesuch“ ab.
Die anwesend waren, hatten dafür ein einzigartiges Erlebnis. Um 20.08 Uhr wurde das Feuer entzündet. Chefsache der Feuerwehr. Zunächst entwickelten sich einige dunkle Rauchwolken. Der Baum-und Strauchschnitt war durch den Regen nass geworden. 10 Minuten später aber schossen meterhohe Flammen unter den begeisterten Beifall der Kleingärtner und Einwohner von Eiche in den abendlichen Himmel. Jetzt begann das faszinierende Schauspiel der Flammen, zugleich auch der Höhepunkt der Veranstaltung.
Mittlerweile hatte es aufgehört zu regen. Immer mehr Besucher versammelten sich nun um das Feuer. Die ausgestrahlte Wärme tat ihnen gut. Begeistert von dem Flammenspiel genossen sie gemeinsam diesen Tag.
Jürgen Banselow, der Cheforganisator seitens unseres Vereins, konnte zufrieden sein. Er blieb bis der Haufen niedergebrannt und das Feuer erlosch. Da war es bereits Mitternacht.



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