Kleingartenanlage
Am Ahrensfelder Berg e.V.
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Bienenerlebnis am Asternweg
Spektakuläre Bergung eines „ausgebüxten“ Bienenschwarmes
von Herbert Mayer

Helle Aufregung Ende Mai auf der Parzelle von Sergej und Ludmila Bereznoy in der Kleingartenanlage „Am Ahrensfelder Berg“. Ein Bienenschwarm von etwa 30.000 Honigbienen hat sich in ihrer Ligusterhecke niedergelassen. Sofort werden die Gartennachbarn informiert. Die wiederum nehmen Kontakt zum Imker Ralph-Rainer Jurgeit auf, der in unmittelbarer Nähe Bienenstöcke zu stehen hat. Und richtig: Von dort ist der Bienenschwarm entflogen. Der Fluchtweg war nicht allzu weit, betrug gerademal knappe 50 Meter.
Dass Bienenschwärme entfliegen ist keine außergewöhnliche Sache. Das kommt immer dann vor, wenn in einem Volk eine neue Königin heranwächst. Dann spaltet sich ein Teil des Schwarmes zusammen mit ihr ab und sucht eine neue Behausung. Es gibt aber auch andere Gründe.
Ein Bienenschwarm ist immer wieder ein beeindruckendes Erlebnis. Das konnten auch einige Kleingärtner am Asternweg feststellen. Faszinierend schauten sie auf das „Kunstwerk-Biene“, das sich wie ein großer goldenen Ball in der Hecke darstellte.

Als „Ein Naturwunder“ bezeichnete Silke Müller das einzigartige Gebilde und machte eifrig Fotos. Es ist das erste Mal, dass sich ein Bienenschwarm in der Anlage am Ahrensfelder Berg niederlässt, wie Christel Mayer, eine alteingesessene Kleingärtnerin, anmerkt.
Mittlerweile läuft die Zurückführung der Bienen zu ihrem alten Standort, direkt am attraktiven Beeren-Nasch-Garten der Kleingartenanlage, an. Der Garten ist öffentlich zugänglich und besonders bei Besuchern und Spaziergängern sehr beliebt.
Zur Bergung und Unterbringung der Bienen in einen neuen Bienenstock hat sich Ralph-Rainer Jurgeit mit Julia Schulz, einer jungen Imkerin verstärkt. Beide tragen Schutzkleidung: Hut mit Schleier, Stulpenhandschuhe aus Leder, Kombianzug beziehungsweise Jacke. Mit dabei haben sie einen Smoker, ein Imkergerät das der Raucherzeugung in der Imkerei dient. Der Rauch stellt die Bienen ruhig und erleichtert dem Imker die Arbeit am Bienenvolk. Trotzdem kann das Einfangen eines Bienenschwarmes mitunter sehr gefährlich sein. Höchste Vorsicht und Konzentration haben daher oberste Priorität.

Der Bienenschwarm hat sich seitlich in die Hecke niedergelassen. Die „Bienentraube“ wie der Imker auch sagt, kann daher nicht einfach abgenommen werden. Das muss nun Stück für Stück und nach allen Regeln der Imkerkunst erfolgen. Hilfe bekommt das Team noch vom Vorstandsmitglied Johannes Wolf.
Nach einigen Stunden ist das Werk vollbracht. Die Bienen haben wieder mit ihrer Königin als Mutter ein ordentliches Zuhause. Vergessen ist die Flucht und die vorübergehende Behausung.
Sie haben ihre wichtige Funktion in unserem Ökosystem wieder aufgenommen.



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